Programmpunkte 2026
Empathie, Mitgefühl und Abgrenzung – zwischen Hin- und Hergerissensein…
Für alle psychosozialen Fachkräfte, die mit innerer Klarheit und gesunder Position zwischen Einlassen und Abgrenzen für ihren Klient*innen ein hilfreiches Gegenüber sein wollen.
Viele Fachkräfte erleben in ihrer Arbeit ein Dilemma zwischen dem Pol des sehr empathischen sich Einlassens auf einen Menschen in Not und dem Pol des sich selbst oft harten schützenden Abgrenzens bei zu viel Leid. Zu viel Empathie mit dem Leid eines anderen kann uns innerlich besetzen und uns z.B. nicht schlafen lassen und als „Notbremse“ wählen wir dann oft eine harte Abgrenzung, welche Empathie nur noch schwer zulässt. Dies hilft weder uns selbst noch unserem hilfesuchenden Gegenüber und die Tragfähigkeit der professionellen gerät leicht ins Wanken. Beides ist keine gute Dauerlösung.
Dieser Workshoptag vermittelt Grundlagen zum Wissen über Spiegelneuronen, Empathie und Mitgefühl im Kontext psychosozialer Beratung, Therapie und Coaching. Wie kann empathische und gesunde Abgrenzung im professionellen Kontakt in verschiedenen Fachrollen gelingen?
Der Tag versteht sich als Einladung, die eigene rollenadäquate, professionelle Haltung zu reflektieren und zu stärken, damit professionelles Handeln mit innerer Klarheit und haltgebendem Kontakt zum Gegenüber gestaltet werden kann.
Schwerpunkte
- Theoretische Impulse aus der Forschung
- Professionelle Präsenz und freundliche, klare Abgrenzung
- Praktische Übungen und Selbsterfahrungselemente
- Auseinandersetzung mit praxisnahen Situationen
Termin
11.03.2026
09:00 – 17:00 Uhr
Gebühr
Euro 160,-




